Tag für Lehrerinnen und Lehrer

Der Tag für Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen der 50. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik findet am Dienstag, den 08.03.2016, von 08.15 bis 18.00 Uhr an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 561) statt.

Das Angebot umfasst eine Vielzahl von mathematikdidaktischen Vorträgen und Workshops zur Unterrichtspraxis, unter anderem zu den Themenbereichen Inklusion im Mathematikunterricht, Neue Medien, Lernschwierigkeiten, Besondere Begabung, Frühe mathematische Bildung, MathePlus… Die Angebote beziehen sich auf alle Schulstufen sowie auf den Elementarbereich.

Das detaillierte Programm für den Lehrertag mit allen Abstracts der Vorträge und Workshops finden Sie hier.

Verschiedene Aussteller (Verlage, Hersteller mathematischer Lehr- und Lernmaterialien etc.) präsentieren darüber hinaus ihr aktuelles Programm.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Weitergehende Informationen finden Sie unter Anmeldung.

Der Beitrag für die Teilnahme am gesamten Programm des Tages für Lehrerinnen und Lehrer beträgt 30 Euro.

Informationen zur Anerkennung des Lehrertages als Fortbildung:

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg kann die Tagung als nicht-amtliche Fortbildung anerkannt werden.
Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Ihre jeweilige Schulleitung.

Rheinland-Pfalz:

In Rheinland-Pfalz wird die Veranstaltung als Fortbildung anerkannt.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass es an vielen Schulen in Rheinland-Pfalz ein Fortbildungsbudget gibt, das auch für die Erstattung der Fahrtkosten genutzt werden kann. Für weitere Details wenden Sie sich bitte an Ihre Schulleitung.

Hessen:

In Hessen wird die Veranstaltung als Fortbildung anerkannt.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte beachten Sie, dass es an vielen Schulen in Hessen ein Fortbildungsbudget gibt, das auch für die Erstattung der Fahrtkosten genutzt werden kann. Für weitere Details wenden Sie sich bitte an Ihre Schulleitung.

Workshops Primarstufe

Prof. Dr. Christiane Benz, Prof. Dr. Sebastian Wartha, Karlsruhe

Schnelles Sehen als Lernformat für Zahl- und Operationsvorstellungen sowie zum Argumentieren und Kommunzieren

Im Workshop wird die Bedeutung nichtzählender Prozesse für die Anzahlbestimmung und das Rechnenlernen anhand von Videosequenzen herausgearbeitet. Darauf aufbauend werden konkrete Lern- und Übungsformate zur Überwindung von Zählstrategien und für den Aufbau von Zahlvorstellungen vorgestellt und erprobt. Die Formate sind für den Elementarbereich bis zur dritten Jahrgangsstufe geeignet, um sowohl den Erwerb unverzichtbarer arithmetische Kompetenzen zu ermöglichen als auch die prozessbezogenen Kompetenzen Argumentieren, Kommunizieren und Darstellen zu fördern.

Zeit: 16.30 – 18.00 Uhr
Raum: A 106

Prof. Dr. Dr. h.c. Albrecht Beutelspacher, Gießen

Mathematische Experimente

Aus einfachsten Materialien stellen die TeilnehmerInnen mathematische Objekte und Experimente her. Dabei stellen sich fast automatisch mathematische Vorstellungen und Einsichten ein. Das mathematische Potential und die didaktische Einordnung werden an einzelnen Experimenten erarbeitet. Die Experimente sind für SchülerInnen aller Altersstufen geeignet.
Die TeilnehmerInnen mögen Schere und Klebestift mitbringen.

Zeit: 14.00 – 15.30 Uhr
Raum: A 125

Prof. Dr. Klaus-Peter-Eichler, Schwäbisch Gmünd

Wie kommt die Zahl in den Kopf – Muster in Arithmetik und Geometrie verbinden

Im Vortrag wird dargestellt, dass die produktive Verbindung von Arithmetik und Geometrie entscheidenden Einfluss auf den langfristigen Erfolg des Mathematikunterrichts hat und wie diese gelingen kann. Dank der Verbindung von arithmetischen und geometrischen Aktivitäten können Kinder tragfähige Zahl- und Operationsvorstellungen erwerben sowie Rechenwege und die diesen zugrunde liegende Muster als solche erfassen. Nur dadurch kann Lernen kann für die Kinder zum erfolgreichen „Weiterlernen“ werden.

Zeit: 10.15 – 11.45 Uhr
Raum: A 106

Prof. Dr. Tobias Huhmann

„Rechen-Quadrate mit Ohren“ (Eren, 1. Klasse) – Ein substan­zielles Aufgaben- und Übungsformat für den Mathematikunterricht ab der ersten Jahrgangsstufe

Substanzielle Lernumgebungen sind wesentlicher Bestandteil zeitgemäßen Mathematikunterrichts. Im Sinne entdecken­den Übens und übenden Entdeckens (Winter, 1984) werden inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen integriert verfolgt. Vor dem Hintergrund intensiver Praxis­erprobungen wird das Format „Rechenquadrate mit Ohren“ vorgestellt. Eigenaktives Erkunden ermöglicht Einblicke in vielfältige Aufgaben- und Problemstellungen. Dokumente von Erst- bis Viertklässlern zeigen ihr Mathematik-Treiben.

Zeit: 8.15 – 9.45 Uhr
Raum: A 106

Prof. Dr. Silke Ladel, Miriam Dimartino, Sofia Chasaki, Saarbrücken

Am Puls der Zeit – Tablets im Mathematikunterricht der Grundschule

Wischende Hände sind im Alltag allgegenwärtig. Bereits Grundschulkinder bedienen Tablets und Smartphones versierter als manch Erwachsener. Inwiefern kann der Mathematikunterricht von den digitalen Möglichkeiten der mobilen Geräte profitieren? Der Workshop zeigt an praxisnahen Beispielen, welche Potenziale Tablets und deren Applikationen innehaben, um das Lehren und Lernen von Mathematik nachhaltig zu unterstützen.

Zeit: 8.15 – 9.45 Uhr
Raum: A 125

Prof. Dr. Silvia Wessolowski, Ludwigsburg

Muster untersuchen – (k)eine mathematische Spielerei?

Das Erkennen, Beschreiben und Begründen von Mustern ist für den Mathematikunterricht in der Grundschule von zentraler Bedeutung. Am Beispiel der Multiplikation soll gezeigt werden, dass auf diese Idee gestützt Lernumgebungen – von Klasse 2 bis Klasse 4 – gestaltet werden können, die die Entwicklung inhaltsbezogener wie auch prozessbezogener Kompetenzen anregen und gleichzeitig der Heterogenität in Lerngruppen gerecht werden.

Zeit: 16.30 – 18.00 Uhr
Raum: A 125

Prof. Dr. Bernd Wollring, Kassel

Raumvorstellung trainieren – Produktive Übungen an explodierenden Würfeln

An der Schnittstelle der Inhaltsbereiche Zahlen & Operationen, Raum & Form und Größen & Messen sind Kompetenzen zu Rechenstrategien und Raumvorstellung von besonderer Bedeutung. Strategische Komponenten des Rechnens sind mittlerweile weitgehend Bestandteil eines qualitativ guten Mathematikunterrichts. Nachholbedarf besteht beim Entwickeln und Fördern von Raumvorstellung. Bearbeitet werden Aufgabenformate zu räumlichen Bauwerken und Zerlegungen, ausgehend vom Fröbel-Würfel bis hin zu allgemein gültigen Zusammenhängen von Längenmaßen, Flächenmaßen und Volumenmaßen an Würfeln und anderen einfachen Körpern. Ziel ist es, nicht nur das Rechnen mit diesen Größen strategisch vorzubereiten, sondern auch Techniken zum Schätzen dieser Größen mit Strategieelementen anzureichern.

Zeit: 10.15 – 11.45 Uhr
Raum: A 125

Workshops Sekundarstufe

Simone Dinse de Salas und Julia Müter, PH Heidelberg

Lernen durch Lehren – Lernende erstellen Erklärvideos

In dem Workshop wird gemeinsam erarbeitet, wie mit Schülerinnen und Schülern ganz einfach und schnell Erklärvideos im Mathematikunterricht erstellt und eingesetzt werden können. Entlang eines Durchführungsbeispiels werden kurze Impulsbeiträge und Aufgabenstellungen zu der Ideenfindung und Informationsrecherche, dem Drehbuchschreiben, der Produktionsvorbereitung, -durchführung und -nachbereitung, sowie dem (Peer-) Feedback und der Bewertung der Videos angeboten.

Zeit: 10.15 – 11.45 Uhr
Raum: A 406

Hans-Jürgen Elschenbroich, ehem. Medienberatung NRW, Düsseldorf

Ein kalkülfreier Zugang zu Grundvorstellungen der Differenzialrechnung mit der Funktionenlupe

Es ist ein häufiges Problem beim Einstieg in die Differenzialrechnung, dass zu Beginn der Kalkül die Vorstellung überlagert, dass vorwiegend routiniert Terme umgeformt werden und dann noch der Differenzenquotienten-Kalkül durch entsprechende Ableitungsregeln ersetzt wird. Dabei wird oft kein Verständnis aufgebaut und am Ende bleibt in der Erinnerung übrig: Ableitung von xn ist n·xn-1.

Wie man stattdessen zu Beginn erst einmal mit einem kalkülfreien Einstieg Grundvorstellungen und mentale Bilder aufbauen kann, soll Thema dieses Workshops sein.
Die Funktionenlupe ist vom klassischen Funktionenmikroskop von A. Kirsch inspiriert, erweitert und dynamisiert dieses aber.  Steigung/ Änderung, Krümmung und Approximation sind Grundvorstellungen  der Differenzialrechnung, die jetzt mit der dynamischen Lernumgebung Funktionenlupe Schülern anschaulich und kalkülfrei zugänglich werden (ohne dass eine spätere Exaktifizierung behindert wird).

Die Funktionenlupe gibt es in Versionen für GeoGebra, TI-Nspire und Cinderella, sie läuft auf PCs und Laptops, auf Tablets und auf Handhelds mit der entsprechenden Software sowie generell im Web. Vorrangig wird es im Workshop  um das Kennenlernen dieser Lernumgebung gehen, aber es wird auch angesprochen, wie man mit GeoGebra oder TI-Nspire eine solche Umgebung selber erstellen kann.

Zeit: 14.00 – 15.30 Uhr
Raum: A 233

André Falk, Institut für Mathematik, Universität Potsdam

Dialogisches Lernen im Mathematikunterricht

„Wie sollte Lernen oder Unterrichten denn anders als dialogisch?“ Berichte ich unter Studierenden des Lehramtes Mathematik vom dialogischen Lernen im Mathematikunterricht, ernte ich oft solche oder ähnliche Rückfragen. Die meisten stellen nach kurzer Bedenkzeit (ICH) mit Erstaunen oder Erschrecken fest, dass sie selbst sehr spracharmen und wenig wenn überhaupt an ihre Gedanken und Vorstellungen anknüpfenden Mathematikunterricht erlebt haben. In einem ersten Austausch mit Gleichgesinnten (DU) wird das erschrecken darüber nicht weniger. Begeben WIR uns dann auf Wege, die Elemente des dialogischen Lernens beachten, entwickelt sich eine große Neugierde und gleichzeitig Fragehaltung. Wer das dialogische Unterrichtsprinzip für sich entdecken will, muss mit der Unterschiedlichkeit der Menschen und Zufälligkeit der Situation rechnen. Der Kreislauf von „Kernidee-Auftrag-Lernjournal-Rückmeldung“ ist für viele noch immer ungewohnt und unbekannt. In einem Workshop möchte ich mit und für Lehrerinnen und Lehrer Situationen erster oder fortgeschrittener Erfahrung zum dialogischen Lernen im Mathematikunterricht gestalten. Zugehörige Prozesse sollen anhand geeigneter mathematikdidaktischer Inhalte deutlich werden.

Zeit: 10.15 – 11.45 Uhr
Raum: A 107

Sebastian Schmidt, Inge Aicher, Scholl-Realschule Neu-Ulm Pfuhl

Flipped Classroom – mehr als nur Video

Beschreibung: Im Konzept vom umgedrehten Unterricht bereiten sich Schüler*innen mit einem „Erklärvideo“ zu Hause vor. In der Schule werden dann Aufgaben bearbeitet, die typischerweise Hausaufgaben sind, und in vielfältigen Sozialformen können sie sich intensiv und differenziert mit dem Unterrichtsinhalt befassen. In dem Workshop wird Sebastian Schmidt auf Basis seiner Erfahrungen aus drei Jahren Unterrichten mit Erklärvideos einen Einblick in den schulischen Flipped Classroom geben. Darüber hinaus soll aber auch genug Zeit bleiben, gemeinsam über die Vor- und Nachteile des Unterrichtskonzepts zu diskutieren.

Zeit: 16.30 – 18.00 Uhr
Raum: A 107

Deutsches Zentrum für Lehrerbildung Mathematik

Ausgewählte Themen aus dem Fortbildungsangebot des DZLM

Das DZLM ist eine bundesweite, zentrale Anlaufstelle für die Lehrerfortbildung in der Mathematik. Forschungsbasiert und praxisnah entwickelt das Zentrum Fortbildungsprogramme, um diese in Kooperation mit den Bundesländern und Bildungseinrichtungen durchzuführen, zu beforschen und kontinuierlich zu verbessern. Am „Lehrertag“ während der Jahrestagung der GDM 2016 in Heidelberg stellt das DZLM in Form von vier Workshops eine Auswahl aus seinem umfangreichem Fortbildungsangebot vor, siehe auch http://dzlm.de/fort-und-weiterbildung/suche

1. Dr. Hauke Friedrich
Simulationen in der Stochastik mit dem TI Nspire (CX und CX CAS) in der Sek. II
Am Eingang in die Oberstufe erwartet eine Lehrkraft erfahrungsgemäß eine Lerngruppe mit heterogenen Vorerfahrungen zur Stochastik aus der Sek. I. In diesem Workshop werden einige z. T. bekannte Einstiegsbeispiele für das erste Jahr in der Oberstufe vorgestellt: „Differenz trifft“, „10-20-Problem“ und „Chuck-a-Luck“. Diese ermöglichen es, eine gemeinsame Basis für die Schülerinnen und Schüler herzustellen. Allen drei Beispielen ist gemeinsam, dass Schülerinnen und Schüler im Unterricht üblicherweise zunächst eine Vermutung über den stochastischen Sachverhalt im Anwendungskontext aufstellen und dann durch eine Anzahl händischer Versuchsdurchführungen versuchen zu entscheiden, welche Strategie die im Kontext am günstigsten ist.
Oft ist die Anzahl der händischen Versuche zu gering, um eine verlässliche Entscheidung treffen zu können. Im Workshop wird gezeigt, wie man mit Hilfe des TI Nspire (CX und CX CAS) Simulationen vorbereiten und durchführen kann, die im Sinne des empirischen Gesetztes der großen Zahl eine große Anzahl von Versuchsdurchführungen ermöglichen.
Primäres Ziel des Workshops ist also der Aufbau von Werkzeugkompetenz. – Je nach Wunsch der TeilnehmerInnen kann daran anknüpfend der fachliche Faden zum 1/sqrt(n)-Gesetz aufgegriffen werden, welches die Perspektive zu Prognose- und Konfidenzintervallen im Unterricht öffnet.

Die im Workshop vorgestellten Simulationen lassen sich auch mit dem CASIO CG20 oder Geogebra umsetzen. Alle TeilnehmerInnen mögen bitte ihren eigenen GTR mitbringen.

Zeit: 8.15 – 9.45 Uhr
Raum: A 236

2. Prof. Dr. Lars Holzäpfel, Prof. Dr. Bärbel Barzel
Gleichungen verstehensorientiert unterrichten (Sek I)
Sinnstiftende Situationen zum Lösen von Gleichungen stellen sich vor allem im Kontext funktionaler Betrachtungen bei der Frage nach einzelnen oder gemeinsamen Werten. Graphen und Tabellen der funktionalen Zusammenhänge liefern in jedem Fall Näherungswerte, die in vielen außermathematischen Kontexten ausreichend sind. Doch gibt es auch Situationen, die eine exakte und sichere Lösung erfordern. Diese Kernidee gilt es, den Lernenden bewusst zu machen als Grundlage, das Potenzial des Gleichung Lösens als systematischer Weg zur exakten Lösung schätzen zu lernen.
Dieser kontextuelle Weg von den Funktionen zu den Gleichungen ermöglicht, dass Gleichungen nicht alleine als Kalkül erlebt werden sondern in verschiedene Situationen eingebettet erfahren werden können.

Zeit: 10.15 – 11.45 Uhr
Raum: A 306

3. Tobias Jaschke
Systematisieren und sichern (Sek I)
Neue Unterrichtseinheiten beginnen im Idealfall mit sinnstiftenden und selbstdifferenzierenden Erkundungsphasen, in denen sich Lernende möglichst eigenständig mit authentischen Frage- und Problemstellungen auseinandersetzen. Die dabei entstehenden, unterschiedlichen Lösungen oder Lösungsansätze müssen anschließend geordnet und systematisiert werden, um aus ihnen die regulären mathematischen Inhalte herauszuarbeiten. Dem sog. Systematisieren und Sichern kommt daher eine wichtige Funktion zu.
Standardmäßig verläuft diese Phase im Unterrichtsgespräch unter Leitung der Lehrperson. Im Workshop werden auf der Basis einer analytischen Struktur des Wissens Möglichkeiten aufgezeigt, wie Systematisierungs- und Sicherungsprozesse in schülerorientierter und differenzierender Weise gestaltet werden können.
In einer Arbeitsphase erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Ideen auszuprobieren und miteinander zu diskutieren.

Zeit: 14.00 – 15.30 Uhr
Raum: A 306

4. Joachim Poloczek
Wege der Differenzierung in der Sekundarstufe (Sek I)
Differenzierung findet klassischerweise in Übungsphasen statt. Dort können verschiedene Aufgaben(typen) angeboten werden ohne dadurch den Unterricht prinzipiell umstellen zu müssen. Doch wie sieht das aus, wenn man der Heterogenität bereits bei der Einführung in ein neues Thema gerecht werden möchte? Dies stellt eine deutlich größere Herausforderung dar, nicht zuletzt auch deshalb, weil hierzu meist geeignete Materialien fehlen. Eine besondere Stellung im Lernprozess hat das Systematisieren und Sichern, da es hier durchaus Grenzen der Differenzierung gibt. Im Workshop werden Konzepte aufgezeigt, die die Möglichkeiten aber auch Grenzen von Differenzierung in allen Lernphasen anhand konkreter Beispiele thematisieren.

Zeit: 16.30 – 18.00 Uhr
Raum: A 306

Sproesser, Ute; Vogel, Markus, PH Heidelberg

Umgang mit Lernschwierigkeiten bei linearen Funktionen

Im Workshop werden anhand eines Fragebogens einige aus der Forschung bekannte weit verbreitete Lernschwierigkeiten beim Aufbau des Funktionalen Denkens thematisiert sowie Möglichkeiten des didaktisch sinnvollen Umgangs damit vorgestellt. Zudem sollen eigene Ideen aus der Expertise der Unterrichtspraxis zur didaktischen Reaktion auf die thematisierten Lernschwierigkeiten entwickelt werden. In einer abschließenden Diskussion sollen theoretische und praktische Überlegungen vernetzt und in Richtung gegenseitiger Ergänzung zusammengedacht werden. Der Workshop richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufen, insbesondere wenn diese im aktuellen Schuljahr Funktionen in der Mittelstufe unterrichten.

Zeit: 14.00 – 15.30 Uhr

Raum: A 406